Monatsarchive: Oktober 2012

Ohne Ehrgeiz betrieben…

… gibt es bald keinen Garten mehr, meint Jens Jessen,  Feuilletonchef der Zeit, in seinem Artikel „Der Terror der Pflanzen. Warum Gärtner keine Pazifisten sein dürfen” vom 24. Mai 2012. Auch wenn ich es nicht so martialisch ausdrücken würde, der Mann – das zeigt mir die Erfahrung meines ersten Gartenjahres – hat leider recht, wenn er schreibt, dass „es nämlich nicht so ist, dass entspanntes Gewährenlassen schließlich ein harmonisches Gleichgewicht erzeugt. Von der Abrüstung profitieren immer nur Giersch, Brennnessel oder ein unklug eingeschleppter Bambus, sie fressen den Garten, wie es nicht einmal die skrupellose Schnecke kann …”. Bei mir sind es neben Giersch und Ackerwinde Goldrute und eine blau blühende … Weiterlesen

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Herbstfreuden

Es ist nicht zu übersehen, es wird Herbst. Und weil er sich nicht immer von einer so schönen Seite zeigt wie am vergangenen Wochenende, werde ich die kühlen und regnerischen Tage dazu nutzen, die Früchte meines Gartens zu Chutneys, Relishes, Pesto oder Marmelade zu verarbeiten. Und solange die Kapuzinerkresse noch blüht, sorgt sie auf meinen Salat für leuchtenden Farbtupfer. Die Samenkapseln werden eingelegt und sind so ein perfekter Kapernersatz. Es ist schon etwas Wunderbares und ganz Besonderes, Selbstgezogenes und Frischgeerntenes auf den Tisch zu bringen.

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