Geduldsprobe

Je mehr ich in meinem Garten pflanze und aussäe, umso stärker empfinde ich wie Elizabeth von Arnim:

Ich wußte im letzten Jahr noch rein gar nichts über Gartenarbeit, und in diesem Jahr weiß nur wenig mehr, doch ich habe eine leise Ahnung, was getan werden könnte …

… und habe gelernt, dass ich mich  in Geduld üben muss und die Harke nicht vorschnell ins Beet werfen darf, wenn meine Gartenarbeit nicht gleich von blühendem Erfolg gekrönt wird.

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Ein wenig wie Sisyphos…

Die letzten zwei Wochen hat sich in meinem Garten ungemein viel getan und irgendwie habe ich mein grünes Wunder erlebt. Wirklich erstaunlich wie viele Stauden im Gartenboden darauf gewartet haben, sich im Frühjahr endlich wieder zu zeigen. Und die verbleibenden Lücken in den Staudenbeeten fülle ich so peu à peu auf.

Aber auch in meinem Gemüse- und Obstgarten regt sich so einiges. Die Johannisbeeren und Erdbeeren stehen gut. Die Radieschen zeigen sich schon, Karotten und Zwiebeln sind ausgepflanzt beziehungsweise ausgesät. Die selbst gezogene Zucchini-Pflanze ist gestern ebenfalls ins Freie umgezogen – allerdings hat der Transport von der Wohnung in den Garten dem Pflänzchen ganz schön zugesetzt. Ich hoffe, sie erholt sich wieder. Noch sind aber längst nicht alle Pflänzchen und Samen  in der Erde. In den nächsten 14 Tagen steht noch einiges auf dem Programm: Mangold, Salat, Gurken, Kürbis, Kartoffeln sowie Kapuzinerkresse und Gartenthymian. Letztere sollen die Schnecken etwas auf Distanz halten.

Und natürlich, gilt es die Beete vom Unkraut  frei zu halten. Dabei komme ich mir fast ein wenig wie Sisyphos vor – es geht immer wieder von vorne los…

 

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Draußen ist das neue Drinnen

Pünktlich zum Auftakt zur Garten- und Grillsaison hat sich das Zeit Magazin mit dem Design für draußen beschäftigt. Nach dem Motto, wenn schon Outdoor dann aber richtig, wurden Möbelneuheiten für den Garten präsentiert – edel und teuer.  Aber ob die Gartenversion des Sessel-Klassikers LCI von Corbusier oder andere Designerstücke allein schon aus einem Garten einen Traumgarten machen? Dazu bedarf es Träume, meint Günther Vogt, einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten in Europa. Von den vielen Accessoires und Möbel für den Außenraum ist mir in dem Heft die Do-it-Yourself-Küche der Designerin  Nina Tolstop positiv ins Auge gefallen.  Witzig und sehr praktisch macht die Outdoor-Küche zum Selberbauen in jedem Kleingarten eine gute Figur.  Die Bauanleitung kann kostenlos aus dem Internet unter www.studiomama.com/shop heruntergeladen werden.

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Bin im Garten …

… und schneide Büsche, China- und Pampasgras,  jäte Unkraut und erfreue mich an der erwachenden Natur. Gestern habe ich Erdbeeren sowie einen Himbeerbusch und eine Rote Stachelbeere gepflanzt. Es gibt viel zu tun. Und manchmal überkommt mich die Panik, ob ich es schaffe…. Doch die Hilfsbereitschaft und Unterstützung der Gartennachbarn und die täglichen kleinen  und großen Erfolgserlebnisse  trösten mich über manche Niederlage oder Unbilden wie eine kaputte Gartenpumpe hinweg. Die heutige Erfolgsmeldung: Der Zucchini-Samen hat ausgetrieben!

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Im Märzen der Gärtner…

Die neue Gartensaison ist eingeläutet. Und das ist nicht nur daran zu erkennen, dass die Liste der wichtigen Arbeiten im Garten, die jeden Monat in der  Zeitung meines Kleingartenvereins abgedruckt wird, immer länger wird. Nein, auch Baumärkte, Gartencenter und Möbelhäuser werben nun verstärkt für Pflanzen, Erde, Gartengeräte und -zubehör sowie für Gartenmöbel. Da gilt es standhaft bleiben und sich nicht verführen lassen. Wenn man oder frau das immer nur könnte…

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Erde an die Händen! Endlich wieder!

Juhu, in meinem Garten tut sich was. Am Sonntag habe ich den ersten Krokus entdeckt. Und von den Wildtulpen, die ich im Herbst gepflanzt habe, sind bereits die grünen Blattspitzen zu sehen. Leider regt sich auch der Giersch schon wieder. Doch ich lasse ihm keine Chance. Jetzt schmerzt zwar der Rücken, doch ein Stück Garten ist wieder weitgehend gierschfrei – und das ganz ohne Chemie.

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Rosige Gartenfashion – eher etwas für Garden Girls und weniger für Gärtnerinnen

Als Greenhorn unter den Kleingärtner fahnde ich in allen möglichen Zeitschriften nach Tipps und Tricks, wie ich aus meiner Parzelle ein kleines Paradies machen kann. Doch nicht alles, was da so empfohlen wird,  ist wirklich nützlich oder notwendig. So wie die wärmende Bekleidung gegen „Gänsehaut beim Gärtnern“, die in der Februarausgabe der Zeitschrift „Donna“ angepriesen wird. Okay, warme Socken für die Gummistiefel sind bei dieser Witterung nicht verkehrt, ebenso wenig wie warme Gartenhandschuhe. Aber müssen es gleich „Cable Cuff Welly“ (was für ein Name)-Stiefelsocken von Hunter Boots für 49 Euro oder mit Rosen bestickte Gartenhandschuhe sein, wie die von Garden Girl für 32 Euro? Und in der mit Rosen bedruckten Latzhose, die’s laut Donna bei gartenkaleidoskop.de  für 80 Euro gibt, käme ich mir sogar ziemlich albern vor.  Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Und der Fairness halber sei erwähnt, dass die vielen Taschen an der blumigen Latzhose ziemlich praktisch sein können.

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Garten und Gedichte…

… beide gehören einfach zusammen. Warum das so ist, das weiß der Dichter Hugo von Hofmannsthal (1. Februar 1874  bis 15. Juli 1929) ganz genau:

 

 

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Was soll mir das sagen…?

Gestern landete eine E-Mail mit dem vielversprechenden Titel „Designtrends für den Garten“ in meinem elektronischen Postfach. Zu diesen Trends gehörten unter anderem „Designartikel aus Faserzement, die mit purer Ästhetik in bester Qualität faszinieren“. (Na ja, ein bisschen dick aufgetragen!)  Einmal davon abgesehen, dass Faserzement nicht das Material meiner Wahl für Gartenmöbel oder Pflanzschalen ist, haben sich die jungen Designer witzige Objekte für den Garten einfallen lassen. Weniger gelungen sind dagegen die dazugehörigen Texte.

Die ausdrucksstarke, zweiteilige Pflanzschale lädt zu einer kleinen Atempause ein: einfach die Hektik des Alltags mal hinter sich lassen. (Foto: epr/Eternit CH).

Soll ich mich auf oder gar in die Schale legen?


Die in Schweizer Handarbeit gefertigte Lampe aus Faserzement bietet Raum für individuelle Ideen und Gestaltungskombinationen. (Foto: epr/Eternit CH)

Soll ich noch ein paar Stücke Faserzement aus der Lampe herausbrechen und so mein ganz individuelles Designobjekt gestalten?


 

 

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Die Sache mit dem Apfel…


Hätte Eva im Paradies einen Spaten gehabt und damit anfangen können, hätten wir nicht diese ganze traurige Geschichte mit dem Apfel.

Elizabeth von Arnim, Schriftstellerin und passionierte Gärtnerin.

Elizabeth von Arnim wohl bekanntester Roman „ Verzauberter April“ versetzt uns aus dem deutschen Winter in den mediterranen Vorfrühling. Sehr zu empfehlen für vergnügliche Lesestunden im Garten ist auch ihre wunderbar bissige Gesellschaftssatire „Die Reisegesellschaft“.  Ein Muss für Gartenfreunde – aber nicht nur für die – ist ihr autobiografischer Roman „Elizabeth und ihr Garten“. Ein geistreicher und zugleich entspannender Lesegenuss. Nach getaner Gartenarbeit genau die richtige Lektüre.
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